Agalega-Inseln

 

Die kleine Inselgruppe, bestehend aus 2 Inseln, liegt im Indischen Ozean in einer Entfernung von etwa 1.100 km nördlich von der Hauptinsel Mauritius. Die Agalega-Inseln gehören zum Staat Mauritius, obwohl diese Inseln um einiges näher an Madagaskar oder auch den Seychellen gelegen sind. Die Fläche der Inseln beträgt insgesamt nur 70 km². Ihren Namen haben diese 2 kleinen Inseln vermutlich vom Portugiesen Pedro Mascarenhas erhalten, der auch die Maskarenen entdeckt hatte. Dieser hat die Inselgruppe nach einem seiner Schiffe „La Galega“ benannt – so lauten zumindest die Vermutungen.
Die Nordinsel der Agalega-Inseln misst 12,5 x 1,5 km und verfügt über eine Landebahn für Flugzeuge. Auch der Hauptort der Agalega-Inseln Vingt Cinq mit 300 Einwohnern liegt auf der Nordinsel. Ebenfalls auf der Nordinsel liegt das kleine Dorf La Fourche.
Die Südinsel kann mit einer Wetterstation aufwarten und misst nur 7 x 4,5 km. Das Dorf Sainte Rita liegt auf der Südinsel der Inselgruppe.
Die Haupteinnahmequelle der Agalega-Inseln ist die Produktion von Kopra – dies ist das getrocknete Kernfleisch der Kokosnüsse – und die Herstellung von Kokosöl. Die Fischerei auf der Insel dient rein der eigenen Ernährung der Einwohner. Noch bis vor kurzer Zeit gab es auf den Inseln keinerlei Bargeld. Für den Geldverkehr wurden staatliche Gutscheine eingesetzt.
Hinsichtlich der Fauna auf der Insel sollte auf jeden Fall die endemische Taggecko-Art erwähnt werden, weitere Landtiere sich auch Ibisse.

Übernachten auf den Agalega-Inseln


Hotels gibt es nicht direkt auf den kleinen Inseln, die zu Mauritius gehören. Aber es stehen Gästehäuser zur Verfügung, die gemietet werden können.


Infrastruktur auf den Agalega-Inseln


Da auf den kleinen Inseln kaum Tourismus entwickelt ist, ist auch die Infrastruktur entsprechend den Verhältnissen der Insel angepasst. Strom gibt es nur zu bestimmten Zeiten durch die Generatoren, die beide Inseln besitzen – und zwar von 10 bis 11 Uhr morgens, vermutlich weil dann das Essen zubereitet werden muss und abends von 6 bis 10 Uhr.
Auf dem kleinen Flughafen können kleine Maschinen, wie zum Beispiel Dorniers, landen. Auch hinsichtlich der Straßen sollte eher von Wegen gesprochen werden – hier ist alles natürlich und ursprünglich.


Sehenswertes


Sehenswürdigkeiten an sich haben die Inseln nicht zu bieten – dafür glänzen sie mit unberührter Natur und einer wunderschönen Landschaft. Vor allem kann dort das Leben der Einheimischen hautnah beobachtet werden.
Für Naturliebhaber und alle, die keinerlei Luxus im Urlaub benötigen, sind diese Inseln sicher eine Reise wert.